Unsere Aktivitäten auf allen Gebieten der Rekultivierungstechnologie und der Ingenieurbiologie sowie unser internationales Tätigkeitsgebiet erfordern hoch qualifizierte, speziell ausgebildete Mitarbeiter. Unser beratendes Team, das gleichzeitig für Projektmanagement und -betreuung zuständig ist, besteht vorwiegend aus Agraringenieuren, Geowissenschaftlern, Landschaftsplanern und Technikern. Im Vorfeld der Projektdurchführung steht häufig eine umfassende und professionelle Beratung der planenden Institutionen wie Ingenieurbüros, Landschaftsarchitekten oder zuständige Behörden durch unsere Projektleiter.

Die Ergebnisse der Standortbewertung fließen direkt in die Beratung und die Erarbeitung eines standortgerechten Begrünungs- bzw. Sicherungskonzeptes durch unsere Experten ein. Im Zuge der Beratungsgespräche wird gemeinsam mit dem Planer und dem Auftraggeber erörtert, welches Saatgut, welche Rezepturkomponenten oder welche Sicherungsbauweisen eingesetzt werden. Außerdem wird die erforderliche Applikationstechnik festlegt. Die Beratung kann auch in Form einer Stellungnahme, einer Expertise, eines Prüfberichtes oder eines detailliert ausformulierten Angebotes schriftlich fixiert und präzisiert werden.

Wir verstehen uns als Dienstleistungsunternehmen mit umfassendem Projektmanagement von der Beratung in der Planungsphase und der Standortanalyse über die Erarbeitung von Konzepten und die Ausführung bis zur Nachbetreuung und Pflege.    

Die regelmäßige Teilnahme an Tagungen und Fortbildungen und das routinemäßige Studium der neuesten Fachliteratur gewährleisten die stete Aktualität unseres Know-hows. Nicht zuletzt tragen wir selbst durch Vorträge auf Fachtagungen und zahlreiche Publikationen in der wissenschaftlichen und praxisorientierten Fachliteratur zur Aktualisierung des Wissensstandes auf dem Gebiet der Rekultivierung und Ingenieurbiologie bei.

Unsere Mitgliedschaft in verschiedenen Fachvereinigungen führt darüber hinaus zu einem regen Wissensaustausch

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Zu unseren Dienstleistungen zählt auch die wissenschaftliche Begleitung und Bewertung durchgeführter Begrünungs- und Sicherungsmaßnahmen. Die Grafik zeigt beispielhaft die Ergebnisse pflanzensoziologischer Untersuchungen auf Flächen, die mit verschiedenen Verfahren begrünt wurden. Auf diese Weise fließen Erkenntnisse über entscheidende funktionelle Gesichtspunkte wie Erosionsfestigkeit, Biodiversität, Pflegebedarf und Blühaspekt in unsere Beratungen und Anwendungen ein

 


In unsere Beratungen und Projektplanungen fließen aktuelle Witterungsphänomene sowie die allseits spürbaren Folgen des Klimawandels zwangsläufig ein.  So sind gewöhnlich Frühjahr und Herbst die besten Termine für Ansaaten in der Rekultivierung. In 2011 waren jedoch ausgerechnet diese beiden Zeitfenster vielerorts die trockensten seit Beginn der Wetteraufzeichnung in Deutschland (hier beispielhaft die Niederschlagssituation in Frankfurt/Main im Frühjahr und Herbst 2011). Dies führte zu erheblichen Dürreproblemen in der Landwirtschaft und zu lokalen Waldbränden im November. Auch bei der in der Rekultivierung und Ingenieurbiologie eingesetzten Vegetation können diese Wetterextreme Schäden hervorrufen. Vor allem das sehr trockene Frühjahr hat einen seit einigen Jahren erkennbaren Trend fortgesetzt. Gemäß diesem Trend müssen die eingesetzten Verfahren und Komponenten sorgfältig geprüft und an die geänderte Situation angepasst werden (siehe auch: upload/pdf/Presse-01.pdf(Bildquelle: WetterOnline)