Unsere Aktivitäten auf allen Gebieten der Rekultivierungstechnologie und der Ingenieurbiologie sowie unser internationales Tätigkeitsgebiet erfordern hoch qualifizierte, erfahrene und speziell ausgebildete Mitarbeiter. Unser beratendes Team, das gleichzeitig für Projektmanagement und -betreuung zuständig ist, besteht vorwiegend aus Agraringenieuren, Geowissenschaftlern, Landschaftsplanern und Technikern. Im Vorfeld der Projektdurchführung steht häufig eine umfassende und professionelle Beratung unserer Kunden und der planenden Landschaftsarchitektur- und Ingenieurbüros sowie der zuständigen Behörden durch unsere Projektleiter.

Die Ergebnisse der Standortbewertung fließen direkt in die Beratung und die Erarbeitung eines standortgerechten Begrünungs- bzw. Sicherungskonzeptes durch unsere Experten ein. Im Zuge der Beratungsgespräche wird gemeinsam mit dem Planer und dem Auftraggeber erörtert, welches Saatgut, welche Rezepturkomponenten oder welche Sicherungsbauweisen eingesetzt werden. Außerdem wird die erforderliche Applikationstechnik festlegt. Die Beratung kann auch in Form einer Stellungnahme, einer Expertise, eines Prüfberichtes oder eines detailliert ausformulierten Angebotes schriftlich fixiert und präzisiert werden. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sowie die Ergebnisse unserer zahlreichen eigenen Publikationen fließen in unsere Beratung selbstverständlich ein. Auch die aktuellen klimatischen Veränderungen müssen zwangsläufig berücksichtigt werden (siehe nebenstehende Grafiken).

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Eigene Publikationen herunterladen

Vermeidung von Böschungsschäden durch Erosion im Erd- und Verkehrswegebau - Ein Leitfaden für Planer und ausführende Unternehmen. Veröffentlicht in: Straße und Autobahn 6/2014, S. 427-436

                                                                                                             Ingenieurbiologie und Klimawandel - worauf sich Planer und Unternehmen einstellen müssen. Veröffentlicht in: Neue Landschaft 8/2008, S. 46-53

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Wir verstehen uns als Dienstleistungsunternehmen mit umfassendem Projektmanagement von der Beratung in der Planungsphase und der Standortanalyse über die Erarbeitung von Konzepten und die Ausführung bis hin zur Nachbetreuung und Pflege.

Die regelmäßige Teilnahme an Tagungen und Fortbildungen und das routinemäßige Studium der neuesten Fachliteratur gewährleisten die stete Aktualität unseres Know-hows. Nicht zuletzt tragen wir selbst durch Vorträge auf Fachtagungen und zahlreiche Publikationen in der wissenschaftlichen und praxisorientierten Fachliteratur zur Aktualisierung des Wissensstandes auf dem Gebiet der Rekultivierung und Ingenieurbiologie bei.

Unsere Mitgliedschaft in verschiedenen Fachvereinigungen führt darüber hinaus zu einem regen Wissensaustausch, von dem nicht nur wir selbst, sondern auch unsere Kunden profitieren.

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In unsere Beratungen und Projektplanungen fließen aktuelle Witterungsphänomene sowie die auch bei uns bereits spürbaren Folgen des Klimawandels zwangsläufig ein. Gewöhnlich sind Frühjahr und Herbst die besten Termine für Ansaaten in der Rekultivierung. In den letzten Jahren zeigt sich jedoch eine deutliche Tendenz zu besonders trockenen Frühjahren; so waren auch März, April und Mai 2016 in weiten Teilen Deutschlands wieder zu trocken – nach einem ungewöhnlich milden Winter (hier beispielhaft die Niederschlagssituation in Düsseldorf). Im niederschlagsreichen Juni entspannte sich die Situation, um sich von Anfang Juli bis in den Herbst hinein durch ausgeprägte Trockenheit wieder zu verschärfen – unterbrochen nur durch kurze, wenig wirksame Schauer und Gewitter. Der September war einer der wärmsten und sonnenscheinreichsten seit Aufzeichnungsbeginn. Gemäß dem Trend zu stärkeren und längeren Dürreperioden müssen die eingesetzten Verfahren und Komponenten sorgfältig geprüft und an die geänderte Situation angepasst werden.
(Bildquelle: WetterOnline)

Dürremonitor Sommer 2015 für Deutschland: Gelbe Flächen sind ungewöhnlich trockene Gebiete, hellorange bedeutet moderate Dürre, orange steht für schwere Dürre, rot signalisiert extreme Dürre und dunkelrot außergewöhnliche Dürre. Außer dem äußersten Nordwesten war fast ganz Deutschland von der Dürre betroffen. Besonders stark beeinträchtigt war die Südhälfte, aber auch im Osten, Norden und Westen Deutschlands gab es Gebiete mit schwerer bis außergewöhnlicher Dürre. Mancherorts war der Boden so trocken wie seit 50 Jahren nicht. Die oberen Dezimeter der Böden waren z. T. völlig ausgetrocknet. Waldbrandgefahr, Ernteeinbußen zwischen 10 und 30% je nach Region, extremer Trockenstress für die Vegetation und Beeinträchtigungen des Schiffsverkehrs waren die Folgen. [© Matthias Zink, Andreas Marx (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung). Aus: ZEIT ONLINE, 27.08.2015]

Zu unseren Dienstleistungen zählt auch die wissenschaftliche Begleitung und Bewertung durchgeführter Begrünungs- und Sicherungsmaßnahmen. Die Grafik zeigt beispielhaft die Ergebnisse pflanzensoziologischer Untersuchungen auf Flächen, die mit verschiedenen Verfahren begrünt wurden. Auf diese Weise fließen Erkenntnisse über entscheidende funktionelle Gesichtspunkte wie Erosionsfestigkeit, Biodiversität, Pflegebedarf und Blühaspekt in unsere Beratungen und Anwendungen ein.

Profil des Bodentyps „Depo-Regosol“ (jAh/jC-Profil) auf einer Deponie. Bodenprofile geben Auskunft über Bodenbildung und Bodenentwicklung und erlauben Aussagen über die Eigenschaften und Eignung des Standortes hinsichtlich der Rekultivierung.