Was sind Problem-/Extremflächen?

Unter Problem- bzw. Extremflächen werden solche Standorte zusammengefasst, die künstlich hergestellt oder verändert wurden und auf denen sich kurz- bis mittelfristig keine schützende Vegetationsdecke von selbst einstellt. Solche Problemflächen entstehen bei baulichen Eingriffen in die Landschaft. Meist handelt es sich um steile Böschungen, Hänge und Rohbodenflächen, die im Zuge folgender Aktivitäten entstehen:

  • Abfallwirtschaft
  • Abwasserwirtschaft
  • Altlasten
  • Bergbau
  • Deponiebau
  • Ent- und Versorgungsleitungen
  • Flughafenbau
  • Flurbereinigung
  • Freizeit und Tourismus
  • Gewerbegebiete
  • Golfplätze
  • Industrieanlagen
  • Kies- und Sandgruben
  • Landschaftsbau
  • Lawinenverbau
  • Golfplätze
  • Polder und Spülflächen
  • Rieselfelder
  • Siedlungsbau
  • Sportanlagen
  • Skipisten (z.B. Sprungschanzen)
  • Steinbrüche
  • Truppenübungsplätze
  • Ufer- und Küstenschutz
  • Verkehrswegebau
  • Verteidigungsanlagenbau
  • Wasserbau
  • Wildbachverbau

Darüber hinaus können auch durch Naturkatastrophen (z.B. Überschwemmungen, Erdrutsche, Stürme, Waldbrände, Dürren, Lawinen, Vulkanausbrüche) Problemflächen entstehen.

In unseren hier präsentierten Fachartikeln informieren wir über verschiedene Methoden und Möglichkeiten von Rekultivierungsmaßnahmen.